Neuerscheinung: Kinderrechte in der Erzieherausbildung

Kurzzusammenfassung: Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen kann 2019 ihr dreißigjähriges Jubiläum feiern. Das Dokument legt die Menschenrechte auf die besonderen Schutz-, Förder- und Beteiligungsansprüche von Kindern hin aus. Eine besondere Rolle spielen die Kinderrechte für die Erzieherausbildung an Fachschulen für Sozialpädagogik.

Axel Bernd Kunze: Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen wird dreißig Jahre alt. Eine Würdigung aus Perspektive der Erzieherausbildung, in: Engagement 37 (2019), Heft 1, S. 34 – 37.

Der Verfasser (PD, Dr. theol., Dipl.-Päd., Zweite Staatsprüfung für das Lehramt der Sek.-Stufe II/I), Dozent für Pädagogik und Gemeinschaftskunde, leitet eine Fachschule für Sozialpädagogik. Er lehrt als Privatdozent für Erziehungswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Verbands der Pädagogiklehrer und Pädagogiklehrerinnen. Daneben ist er als Lehrbeauftragter für philosophisch-theologische Grundlegung der Sozialen Arbeit an der Katholischen Stiftungshochschule München sowie für Bildungskonzepte und Didaktik an der Evangelischen Hochschule Freiburg tätig.

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Engagement 1/2019: Lernen im Dialog – 30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

engagement 1/2019 dokumentiert den Bundeskongress Katholischer Schule vom September 2018: Lernen im Dialog.

In der offenen „Umschau“ des Heftes würdigt der Bonner Erziehungswissenschaftler Axel Bernd Kunze das diesjährige Jubiläum der Kinderrechtskonvention:

Axel Bernd Kunze: Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen wird dreißig Jahre alt. Eine Würdigung aus Perspektive der Erzieherausbildung, in: Engagement 1/2019, S. 34 – 37.

Im Rezensionsteil werden folgende Titel besprochen:

  • Axel Bernd Kunze: Bildung in der Demokratie. Warum pädagogischer Eigensinn und Freiheit unverzichtbar sind (Rez.: Mariano Barbato)
  • Robert Kruschel (Hg.): Menschenrechtsbasierte Bildung. Inklusive und Demokratische Lern- und Erfahrungswelten im Fokus (Rez.: Axel Bernd Kunze)
  • Marcus Weber: Erlebnispädagogik in der Grundschule. 89 Aktionen und Spiele (Rez.: Julian Daubaris)
  • Konrad Fees: Geschichte der Pädagogik. Ein Kompaktkurs (Rez.: Ulrich Reichmann)
  • Matthias Asche, Dietmar Klenke (Hgg.): Von Professorenzirkeln, Studentenkneipen und akademischem Networking. Universitäre Geselligkeiten von der Aufklärung bis zur Gegenwart (Rez.: Axel Bernd Kunze)
  • Ernst Peter Fischer, Klaus Wiegandt (Hgg.): Dimensionen der Zeit – Die Entschleunigung unseres Lebens – Forum für Verantwortung (Rez.: Gottfried Kleinschmidt)
  • Werner Schneider: Oskar Schindler/Steven Spielberg. Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt (Rez.: Volker Ladenthin)
  • Michele Minelli: Passiert es heute? Passiert es jetzt? (Rez.: Astrid Frey)
  • Elisabeth Steinkellner: Dieser wilde Ozean, den wir Leben nennen (Rez.: Astrid Frey)

Rezension: Wieviel Bildung braucht die Demokratie? …

… Axel Bernd Kunze geht es bei der Beantwortung dieser Frage weder um PISA-Studien und Kompetenztraining noch um eine Agenda der politischen Bildungsarbeit zur Stärkung staatsbürgerlicher Resilienz gegenüber dem Populismus. Erfrischend altmodisch hält Kunze die Fahne eines humanistischen Bildungsideals hoch und fordert Freiheit und pädagogischen Eigensinn. […]

Auch wenn man Kunze bei der Kontroversität der Themen nicht immer zustimmen wird, lohnt sich die anregende und kurzweilige Lektüre für jeden, der sich der Frage nach dem Zusammenhang von Demokratie und Pädagogik stellen möchte. Kunze legt mit diesem schlanken Büchlein einen klugen und anregenden Debattenbeitrag vor.

Mariano Barbato, Politikwissenschaftler an der Universität Passau, in Engagement 1/2019, S. 43 f.

Bildergebnis für Kunze Bildung in der Demokratie

Axel Bernd Kunze: Bildung in der Demokratie. Warum pädagogischer Eigensinn und Freiheit unverzichtbar sind, Bonn 2018.

Neuerscheinung: Gottes Barmherzigkeit „be-greifen“

„Mein Herr und mein Gott“, dürfen auch wir sprechen – und dürfen auf Erlösung und Neuwerdung hoffen. Die Wunden bleiben. Aber die Wunden des Auferstandenen rufen nicht mehr Ekel und Abscheu hervor. Sie sind verwandelt im Licht Gottes. Die Wundmale der Peinigung und der Folter, des Hasses und des Verrats, der Demütigung und der Erniedrigung, der Enttäuschung und der Lästerung leuchten nun auf einmal wie Edelsteine. Sie werden zum Bild der Hoffnung und zum Ausdruck eines neuen, unzerstörbaren Lebens. Für Menschen ist das unmöglich. Allein Gottes Barmherzigkeit und Gottes Liebe vermag so etwas zu vollbringen – wider alle Hoffnungslosigkeit und Enttäuschung, wider alle Zerstörung und Sinnlosigkeit im menschlichen Leben.

Thomas darf dies als erster erfahren. Die heilende Kraft der Barmherzigkeit Gottes und die machtvolle Ohnmacht seiner unzerstörbaren Liebe werden für Thomas im wahrsten Sinne des Wortes „be-greifbar“. Unsere Wunden und Verwundungen – die eigenen wie diejenigen, die wir anderen geschlagen haben – würden uns erdrücken, müssten wir damit allein bleiben. Aber wir dürfen darauf hoffen, dass Gottes Barmherzigkeit stärker ist als unser Versagen und unsere Schuld.

Axel Bernd Kunze: Gottes Barmherzigkeit „be-greifen“ (Joh 20, 19 – 31), in: Der Prediger und Katechet 158 (2019), H. 3, S. 336  – 339.

Mit diesen Worten – das Autorenexemplar war diese Woche in der Post – wünsche ich allen Lesern und Leserinnen meines Weblogs eine gesegnete Österrliche Bußzeit sowie österliche Festzeit. Ich hoffe, Sie bleiben meinem Weblog zur Bildungsethik weiterhin gewogen.

Ihr Axel Bernd Kunze

Aufruf: „Stop Gendersprache jetzt“

Neben der Initiative des VDS, der Zerstörung der deutschen Sprache durch sog. „Gendersprache“ Einhalt zu gebieten, gibt´es noch einen weiteren Aufruf zum selben Thema: „Stop Gendersprache jetzt!“.

Dieser kann gezeichnet werden unter: https://stop-gendersprache-jetzt.de/mitzeichnen/

Den Aufruf haben bisher rund 14.500 Personen gezeichnet. Erstunterzeichner sind: Prof. Dr. Gerhard Amendt, Hedwig v. Beverfoerde, Dr. Frank Böckelmann, Prof. Dr.Norbert Bolz, Prof. Dr. Günter Buchholz, Dr. Paul-Hermann Gruner, Wolfgang Grupp, Prof. Dr. Gerd Habermann, Prof. Dr. med. Adorján Kovács, Dr. Reiner Kunze, Eckhard Kuhla, Lothar Kopp, Matthias Matussek, Helmut Markwort, Prof. Dr. Gunther Nickel, Thomas Paulwitz, Andreas Popp, Prof. Dr. Josef Reichholf, Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider, Anabel Schunke, Dr. Wolfgang Schivelbusch, Uwe Tellkamp, Dr. habil. Bettina Gruber, Dr. Jörg Bernig, Dr. Cora Stephan.

Die Initiative geht von Anabel Schunke, Norbert Bolz, Reiner Kunze, Helmut Markwort, Frank Böckelmann, Lothar Kopp und Eckhard Kuhla aus.

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Liebe Bürgerinnen und Bürger, BürgerInnen, Bürger/innen, Bürger_innen, Bürger*innen,
möchten Sie so angesprochen oder angeschrieben werden? Diese „Gendersprache“ spaltet die Gesellschaft, ganz im Sinne der Ideologie des Gender Mainstreaming und der politischen Korrektheit. Behörden, Institutionen und Verbände wollen uns zwingen, die Sprachregelungen einer Minderheit zu übernehmen. Alle möglichen sexuellen Orientierungen sollen sich in Amts- und Umgangssprache repräsentiert sehen – ohne jegliche demokratische Legitimation.

AUFRUF
Wir lehnen eine Bevormundung durch amtliche Sprachregelungen ab. Wir erklären, in der Gendersprache weder schreiben noch sprechen zu wollen. Wir empfehlen allen, den Gebrauch der Gendersprache mit ihren gekünstelten Formeln und Zeichenkombinationen zu verweigern.

Schließen Sie sich unserem Aufruf an!
Wir Bürger können das noch verhindern, so wie es in Frankreich 2017 durch einen Regierungsbeschluss unterbunden worden ist.

Rezension: Befähigung zum Selbstdenken

„Befähigung zum Selbstdenken“ – Unter diesem Titel würdigt Stefan Martin in der aktuellen Ausgabe der „Akademischen Blätter“ (120. Jg., H. III/2018, S. 18 f.) den Band „Axel Bernd Kunze: Bildung in der Demokratie. Warum pädagogischer Eigensinn und Freiheit unverzichtbar sind (Bonn 2018)“. Die Akademischen Blätter werden herausgegeben vom Verband der Vereine Deutscher Studenten (VVDSt).

„In dem nun vorgelegten Band Bildung in der Demokratie greift der renommierte Sozialethiker (und Burschenschafter) Axel Bernd Kunze ein Thema auf, das ihn auf seinem gesamten akademischen Werdegang begleitet hat. Bereits in seiner Habilitationsschrift aus dem Jahre 2011 (Das Menschenrecht auf Bildung – eine pädagogisch-ethische und sozialethische Grundlegung) hat er sich eingehend mit der Bedeutung von Bildung für ein gelingendes demokratisches Gemeinwesen beschäftigt. Seither hat er das Thema in zahlreichen Vorträgen und Publikationen weiter vertieft. Die reifen Früchte dieser wissenschaftlichen Kärrnerarbeit werden nun in einem übersichtlich gegliederten und flüssig geschriebenen Buch vorgelegt. […]

Unser liberaler Verfassungs- und Rechtstaat überschreitet Grenzen und verletzt die Würde der Heranwachsenden, wenn er versucht, bestimmte Haltungen als notenmäßig überprüfbare Kompetenzen zu erzwingen. ‚Im Unterricht geht es um die Befähigung zur kritischen Reflexion, nicht um die pädagogische Exekution eines bereits feststehenden Vor-Urteils‘. Das Denken und Wollen der Schüler, hier ist Kunze vorbehaltlos zuzustimmen, muss gegenüber gesellschaftlicher Einflussnahme unverfügbar bleiben. […]

Lasst die Meinungen zu strittigen Themen ruhig aufeinanderprallen! Reinigende Gewitter im politischen Diskurs tragen zur Klärung gesellschaftlicher Fragen bei und fördern letztlich das Gemeinwohl. Dafür muss jedoch die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit der Heranwachsenden von klein auf kultiviert werden. Bildung in Freiheit, so die Quintessenz des Buches, ist dafür eine unverzichtbare Voraussetzung.“

(Stefan Martin, Rez.)

Staatslexikon online: Artikel über Christliche Bildungs- und Erziehungsverbände

Seit September 2018 ist die Onlineversion der achten Auflage des renommierten Staatslexikons der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft frei zugänglich. Neu aufgenommen wurde in die achte Auflage ein Artikel über Christliche Bildungs- und Erziehungsverbände:

Axel Bernd Kunze: Art. Christliche Bildungs- und Erziehungsverbände, in: Staatslexikon. Recht – Wirtschaft – Gesellschaft in 5 Bänden, hgg. von der Görres-Gesellschaft u. dem Verlag Herder, Band 1 (2017), Freiburg (Brsg.): Herder, 8. Aufl., Sp. 1059 – 1066; die Onlineausgabe ist über folgenden Link abrufbar:

https://www.staatslexikon-online.de/Lexikon/Christliche_Bildungs-_und_Erziehungsverb%C3%A4nde