7. Neuerscheinungen

Kunze, Axel Bernd:

Bildung in der Demokratie. Warum pädagogischer Eigensinn und Freiheit unverzichtbar sind

Bonn: Verlag für Kultur und Wissenschaft 2018

Pädagogik in Europa in Geschichte und Gegenwart, Bd. 13; 164 Seiten, ISBN 978-3862691487

Preis: 15,80 €

Pädagogik ist nicht selbst politisch, aber politisch relevant – durch das, was sie dem Einzelnen mitgibt. Indem Bildung zur Freiheit im Denken, Reden und Handeln befähigt, ist sie für Demokratie unverzichtbar. Umgekehrt wird sich nur ein demokratisch verfasster Staat politisch mündige Bürger wünschen und auch ertragen können.
Pädagogischer Widerspruch ist dort notwendig, wo Bildungspolitik die Bürger glauben machen will, sie wüsste schon im Voraus besser, wofür diese ihre Freiheit einsetzen sollten. Die Zukunft liegt nicht fertig vor uns, sondern muss erst noch entworfen werden – unter Herausforderungen, die wir heute noch nicht überblicken können. Den hierfür notwendigen Mut zur Freiheit wird nur eine Pädagogik wecken können, die sich ihren pädagogischen Eigensinn bewahrt und ihre eigene pädagogische Freiheit nicht unter Wert verkauft.
Streitbar, kritisch und unkonventionell diskutiert der Band aus pädagogischer und bildungsethischer Perspektive aktuelle Bildungsaufgaben, vor denen unser Gemeinwesen steht: von einer Erziehung zur Toleranz über gesellschaftliche Integration und Inklusion bis zum Umgang mit religiöser Vielfalt.

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Kunze, Axel Bernd:

Befähigung zur Freiheit
Beiträge zum Wesen und zur Aufgabe von Bildungs- und Erziehungsgemeinschaften
 
München: AVM – Akademische Verlagsgemeinschaft München 2013
AVM.edition, 86 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-95477-016-8
Preis: 24,90
Der schon oft totgesagte Bildungsbegriff hat in den vergangenen Jahren einen erstaunlichen Aufschwung erlebt. Wenig reflektiert wird hingegen über die für Bildungsprozesse notwendige und produktive Spannung zwischen Freiheit und Gleichheit. Wo dieses Spannungsverhältnis aus den Fugen gerät, verkehrt sich Bildungsgerechtigkeit leicht zur Gleichmacherei. Die angestrebte Freisetzung der Einzelnen mündet in eine pädagogische Kontrollgesellschaft. Bildung zielt auf Freiheit im Denken und Handeln: eine Freiheit, auf die Staat und Gesellschaft unverzichtbar angewiesen sind – sollen politische Stabilität und kulturelle Schöpferkraft, wirtschaftliche Produktivität und gesellschaftliche Weiterentwicklung, intellektuelle Vitalität und soziale Identität nicht verloren gehen. Der Einzelne muss seinen Freiheitsgebrauch zunehmend kultivieren. Dies ist die bleibende Aufgabe von Bildung und Erziehung. Wie kann der Einzelne bei dieser Aufgabe unterstützt werden? Wie muss eine Bildungs- und Erziehungsgemeinschaft beschaffen sein, in der sich jene individuelle Freiheit im Denken und Handeln entwickeln soll, auf welche die menschliche Gemeinschaft nicht verzichten kann?
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Kunze, Axel Bernd:

Freiheit im Denken und Handeln
Eine pädagogisch-ethische und sozialethische Grundlegung des Rechts auf Bildung
Bielefeld: W. Bertelsmann 2012
Forum Bildungsethik, 428 Seiten, ISBN 978-3-76393-550-5
Preis:39,90 
Die interdisziplinär angelegte Studie beleuchtet das Menschenrecht auf Bildung sowohl aus Sicht der Erziehungswissenschaft als auch der Sozialethik. Dabei werden die Notwendigkeit, Reichweite und damit auch die Grenzen dieses Menschenrechts diskutiert. Ziel des Bandes ist es, unter Berücksichtigung der rechtlichen Grundlagen den Zusammenhang zwischen Bildung, Recht und Gerechtigkeit pädagogisch-ethisch auszuweisen und sozialethisch näher zu bestimmen.

Das sagt die Presse:

„Die Argumente überzeugen. Hier wird der löbliche Versuch unternommen, den gesellschaftlichen Bildungsbetrieb auf seine Legitimationsbasis hin zu durchdringen. […] Gesetzt ist so für den Bildungsdiskurs eine starke Position, die wegweisend ist.“

Prof. Dr. Thomas Schumacher, Socialnet.de, 04.05.2013

„So dürfte die Lektüre dieses Buches für jeden Pädagogen eine Bereicherung darstellen […]“

Dr. Hans-Michael Tappen, Engagement. Zeitschrift für Erziehung und Schule, Heft 2/2014

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Kunze, Axel Bernd:

Das Recht auf Bildung
Anforderungen an die rechtliche und politische Implementierung
Münster u. a.: Waxmann  2013
Ethik im Unterricht, 116 Seiten, ISBN: 978-3-83092-812-6
Preis: 19,90 €
Das Recht auf Bildung verpflichtet den Staat, jedem Einzelnen Bildungschancen zu eröffnen und damit die Möglichkeit, frei und selbstbestimmt leben zu können. Zugleich sichert der Staat auf diese Weise die kulturellen Grundlagen des Zusammenlebens und auch sein eigenes Fundament als Rechts- und Kulturstaat. Allerdings darf der Staat diese Grundlagen nicht erzwingen. Er kann hierfür nur die äußeren Rahmenbedingungen garantieren, beispielsweise durch ein leistungsfähiges Bildungssystem. Staat und Gesellschaft bleiben auf die Entwicklung der Fähigkeiten ihrer einzelnen Glieder angewiesen. Diese können sich nur dann bestmöglich entwickeln, wenn jeder Einzelne die Möglichkeit hat, seine Persönlichkeit frei zu entfalten. Individuelle Freiheit und individuelle Verschiedenheit sind wichtige Voraussetzungen für Bildung. Die Studie fragt aus pädagogischer und bildungsethischer Perspektive, welche Konsequenzen sich aus dieser Einsicht für die Ausgestaltung eines Rechts auf Bildung ergeben.
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Blänkner,  Manfred; Kunze, Axel Bernd (Hgg.):
Rote Fahnen, bunte Bänder
Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute
Bonn: J. H. W. Dietz Nachfolger 2016
320 Seiten, ISBN: 978-3-80120-481-5
Preis: 22,90 €
Wussten Sie es? Bedeutende Sozialdemokraten und Vordenker der sozialen Demokratie waren Mitglieder studentischer Korporationen. Zu ihnen gehörten Ferdinand Lassalle, Wilhelm Liebknecht, Eduard David, Karl Barth, Paul Tillich, Fritz Bauer, Ludwig Bergsträsser, Detlef Carsten Rohwedder. Für sie vertraten SPD und Korporationen ähnliche Überzeugungen: gelebte Solidarität, eine demokratische Diskussionskultur, lebenslange Weggenossenschaft. Der vorliegende Band dokumentiert anhand von 20 Kurzbiographien dieses enge Verhältnis von verbürgten sozialen Demokraten und Korporationen. Der Band wird abgerundet mit einem Aufsatz von Peter Brandt zum Erbe der Urburschenschaft sowie Berichten und Essays zum heutigen Verhältnis zwischen der SPD und studentischen Verbindungen. Mit einem Vorwort von Erhard Eppler.
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