Publikationsliste für 2018 erschienen: Pädagogik der frühen Kindheit

Die Kommission Pädagogik der frühen Kindheit der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft hat ihre jährliche Publikationsliste mit Neuerscheinungen der Kommissionsmitglieder aus dem Jahr 2018 veröffentlicht. Die Publikationsliste findet sich hier.

Die Publikationsliste enthält auch folgende bildungsethisch relevante Publikationen:

  • Helmond, A., Kunze, A. B. & Simpfendörfer-Autenrieth, M. (Red.). (2018). Kindheit. Veränderung und Unveränderliches. Weinstadt: Großheppacher Schwesternschaft.
  • Kunze, A. B. (2018). Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen wird 30 Jahre alt. In A. Helmond, A. B. Kunze & M. Simpfendörfer-Autenrieth (Hrsg.), Kindheit. Veränderung und Unveränderliches (S. 42-47). Weinstadt: Großheppacher Schwesternschaft.

  • Kunze, A. B. (2018): Wie lassen sich Haltung und Auftrag professioneller Erziehung grundlegend erschließen? Überlegungen für die Einstiegsphase der sozialpädagogischen Ausbildung. In C. Püttmann (Hrsg.), Erziehung – Konzepte und Unterrichtsbeispiele zur Einführung in einen pädagogischen Grundbegriff (S. 206-236). Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren.

  • Kunze, A. B. (2018). Wissenswertes zu unserer Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik. In A. Helmond, A. B. Kunze & M. Simpfendörfer-Autenrieth (Hrsg.), Kindheit. Veränderung und Unveränderliches (S. 32-35). Weinstadt: Großheppacher Schwesternschaft.

  • Kunze, A. B. (2018). Ethische Fallbesprechungen in der Erzieherausbildung und der Fortbildung Pädagogischer Fachkräfte. Am Beispiel inklusiver Verpflegung in sozialpädagogischen Ganztageseinrichtungen. Engagement, 36(4), 191-195.

  • Kunze, A. B. (2018). Welche Rolle spielen Rituale für die pädagogische und religionspädagogische Arbeit? Katholische Bildung, 119(5-6), 107-115.

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„Weil es mir Freude macht.“ – Festschrift erschienen

Es gibt sie noch – auch in Zeiten, in denen sich akademische Berufe immer mehr verdichtet haben: Lehrer, die neben ihrer Lehrtätigkeit, eine rege wissenschaftliche und publizistische Tätigkeit entfalten, von denen dann auch ihre Schüler profitieren können, auch wenn Schulverwaltungen und Politiker dies in kompetenzorientierten Zeiten wie den unsrigen nicht mehr sehen wollen. Einer von disesen Lehrern ist anlässlich seines sechzigsten Geburtstages nun mit einer Festschrift geehrt worden: der – streitbare, aber aufgrund seiner konservativen Einstellung auch umstrittene – Historiker und Publizist Karlheinz Weißmann (Berlin 2019).

„Seine von Heiterkeit und Autorität bestimmte Standfestigkeit gerade als verbeamteter Lehrer an einem Gymnasium […] ließ ihn nie in seiner Hinwendung zu seinen Schülern nachlassen, denen er mit Strenge und Aufmerksamkeit begegnet. Er kann auf mehrere Generationen von Schülern zurückblicken, die von ihm nachhaltig geprägt wurden – einige haben sogar zu dieser Festschrift beigetragen. […] Mit Blick auf die Zahl der Bücher, der Beiträge für Zeitschriften und Zeitungen, ist der unerschöpfliche Arbeitseifer und die Produktivität […] ehrfurchteinflößend. Wer ihn näher kennt, erfährt, daß ihm dies nur mit Disziplin und preußischem Arbeitsethos gelingt. Wenn man ihn fragt, wie er sich die Zeit nach der Schule und Korrekturarbeiten für umfangreiche Lektüre und schöpferisches Schreiben abringe, dann erklärt er: ‚Weil es mir Freude macht.'“ (S. 20 f.)