Ostergruß

An den Kar- und Ostertagen feiern wir das Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu: für Christen Höhe- und Mittelpunkt des ganzen Jahres. Wer die christliche Osterfeier begeht, feiert zugleich seine eigene Auferstehung. Das ist die österliche Hoffnung wider alle Hoffnungslosigkeit, die Botschaft vom Sieg des Lebens über den Tod.

Die kommenden Feiertage geben uns die nötige Zeit und Muße, Ostern zu feiern. Hoffen wir, dass unsere christliche Feiertagskultur noch lange lebendig bleibt. Weihnachten, Karfreitag oder Allerheiligen stehen auch innerhalb der säkularisierten Gesellschaft für bestimmte Erzählungen und Werte. Unser Gemeinwesen wird sein Gesicht verändern, wenn wir uns auf andere Erzählungen festlegen, die unser Zusammenleben prägen sollen. Wenn wir den Karfreitag durch einen muslimischen oder säkularen Feiertag ersetzen würden, ginge mehr verloren als ein vielleicht sonniger Frühjahrstag, den man gut für eine erste Radtour nutzen kann. Der Karfreitag hält die Erinnerung wach, dass menschliches Leben auch im Leid seine unvergleichliche Würde behält und dass das Schwache unsere Solidarität verlangt – weil Gott seine Solidarität am Kreuz gezeigt hat.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen gute, erholsame sowie gesegnete Kar- und Ostertage. Haben Sie herzlichen Dank, dass Sie mein Weblog interessiert verfolgen.

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