Sozialethische Kolumne: Neue Kultur des Maßes

Regelmäßig kommentieren Sozialethiker in der katholischen Zeitschrift „Die Tagespost“ aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen oder ethische Problemstellungen. Die aktuelle sozialethische Kolumne in der Ausgabe vom 24. Dezember 2015 trägt den Titel: Neue Kultur des Maßes.

Den Beitrag finden Sie auch online auf den Seiten der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle:

http://www.ksz.de/aktuelle_nachrichten.html?&tx_ttnews[tt_news]=370&cHash=08ed059bdfc3606cc1b56d60ce4e3e5e

„Die Kolumne vom 24. Dezember 2015 fasst ihr Anliegen bereits in dem Titel „Neue Kultur des Maßes“ zusammen. Ihr Verfasser, Dr. Axel Bernd Kunze, Sozialethiker, habilitierter Pädagoge und stellvertretender Schulleiter, wendet sich gegen eine Gesinnungsethik, die gerade auch in der Flüchtlingsdebatte einem moralischen Rigorismus gleicht, und fordert, stets auch gesellschaftliche Realitäten im Blick zu behalten.“ (Wolfgang Kurek)

Von Herzen wünsche ich allen Lesern einen guten Jahreswechsel sowie ein gutes, gesegnetes neues Jahr. Ich danke Ihnen für alle Verbundenheit in diesem Jahr und freue mich, wenn Sie meine Arbeit und mein Weblog zur Bildungsgerechtigkeit auch im neuen Jahr interessiert verfolgen.

Ihr Axel Bernd Kunze

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Vorankündigung zur Bildungs- und Studentengeschichte

Wussten Sie es? Bedeutende Sozialdemokraten und Verdenker der sozialen Demokratie waren Mitglieder studentischer Korporationen. Zu ihnen gehörten neben Ferdinand Lassalle, dem Gründer der deutschen Sozialdemokratie, z. B. Wilhelm Liebknecht, Eduard David, Karl Barth, Paul Tillich, Fritz Bauer, Ludwig Bergsträsser, Detlef Carsten Rohwedder. Eine bildungs- und studentenhistorische Neuerscheinung dokumentiert anhand von 20 Biographien das couleurstudentische Engagement bekannter Sozialdemokraten von den Anfängen bis zur Gegenwart. Der Band wird abgerundet mit einem Aufsatz des Politikwissenschaftlers Peter Brandt, Sohn des früheren Bundeskanzlers und Friedensnobelpreisträgers, zum Erbe der Urburschenschaft sowie Berichten und Essays zeitgenössischer Sozialdemokraten:

Manfred Blänkner, Axel Bernd Kunze (Hgg.):
Rote Fahne, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute,

Bonn: Verlag J. H. W. Dietz Nachf., ca. 220 Seiten, Broschur, ca. 19,90 Euro.

Mit einem Vorwort von Erhard Eppler.

Der Band wird voraussichtlich im Juni 2016 erscheinen.

Manfred Blänkner, M. A., Studium der Politikwissenschaft, Rechtsgeschichte und Kirchengeschichte, war in verschiedenen Funktionen im Bibliothekswesen tätig.

Axel Bernd Kunze, Dr. theol., Dipl.-Päd., Privatdozent für Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn, tätig als stv. Schulleiter.

Jahresrückblick 2015

Von Herzen wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines Weblogs gesegnete Weihnachten, eine erholsame Zeit „zwischen den Jahren“ sowie alles Gute und Gottes Segen für das neue Jahr.

Ich freue mich, wenn Sie meine Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung weiterhin interessiert verfolgen.

Ihr Axel Bernd Kunze

 

Privatdozent Dr. Axel Bernd Kunze

Veröffentlichungen 2015

Beiträge zur Systematischen Erziehungswissenschaft und Bildungsethik

(Betreiber) Wissenschaftsweblog Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/. – Presseberichte: Jan Dochhorn am 23. September 2015: https://www.academia.edu/16100425/Neuer_Blog_zu_Fragen_der_Bildungsethik; Sebastian Zink am 02. September 2015: http://www.forumsozialethik.de/2015/09/02/neuer-blog-zur-bildungsethik/.

Sind Bildungsfragen Gesellschaftsfragen? Überlegungen zur demokratiepädagogischen Bedeutung eines Rechts auf Bildung (Kirche und Gesellschaft; 417), Köln: J. P. Bachem Medien 2015, 16 Seiten.

Hat das Gymnasium in der bildungsethischen Debatte noch eine Zukunft? Das Gymnasium im Spannungsfeld von Bildungsgerechtigkeit, Schulstruktur und Inklusion (Teil I), in: Profil. Das Magazin für Gymnasium und Gesellschaft (2015), H. 6, S. 16 – 25; (Teil II), in: Profil. Das Magazin für Gymnasium und Gesellschaft (2015), H. 7-8, S. 26 – 37.

Bildung ist mehr als Sozialpolitik (Kolumne zur Ökumenischen Sozialinitiative; IX), in: Die Tagespost 68 (2015), N.r 13, S. 7; als „Tagespost-Kolumne, Teil 9“ auch online unter: http://www.sozialiniative-kirchen.de; auch online und unter: http://www.ksz.de; unter dem Titel: Bildung ist mehr als Sozialpolitik. Ein Kommentar von Axel Bernd Kunze in der Tagespost vom 31. Januar 2015 auch online unter: http://www.bildung-wissen.eu.

Gibt es in der EU ein Recht auf Bildung?, in: VBE-Magazin. Zeitschrift des Verbandes Bildung und Erziehung – Landesverband Baden-Württemberg (2015), H. 4 (April 2015), S. 8 f.

(Rezensent) Bildung nicht verstümmeln, in: Publik-Forum (2015), H. 7, S. 56. Rezension zu: Helmut Peukert: Bildung in gesellschaftlicher Transformation, hg v. Ottmar John und Norbert Mette, Paderborn: Ferdinand Schöningh 2015, 364 Seiten.

(Rezensent) Kurzrezension zu: Konrad Paul Liessmann: Geisterstunde. Die Praxis der Unbildung. Eine Streitschrift, Wien: Paul Zsolnay 2014, 191 Seiten, in: Publik-Forum (2015), H. 1, S. 54 f.

Geschäftsführender Mitherausgeber der Publikationsreihe „Forum Bildungethik“

Forum Bildungsethik, hg. v. Marianne Heimbach-Steins, Gerhard Kruip und Axel Bernd Kunze, Bielefeld: W. Bertelsmann, ab Bd. 1/2007:

Katja Neuhoff: Bildung als Menschenrecht. Systematische Anfragen an die Umsetzung in Deutschland (Forum Bildungsethik, hg. v. Marianne Heimbach-Steins, Gerhard Kruip und Axel Bernd Kunze; 12), Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag, 2015, 359 Seiten [zugleich als E-Book].

Beiträge zur Schulpädagogik

„Vielfalt“ als Normalfall spätmoderner Pädagogik? [Kritik zu Annedore Prengel], in: Erwägen – Wissen – Ethik. Forum für Erwägungskultur 26 (2015), H. 2, S. 217 – 220.

Schule selber denken: Pädagogische Freiheit bedarf der theoriegeleiteten Reflexion, in: Katholische Bildung 116 (2015), H. 9, S. 353 – 359.

Hat das Gymnasium in der bildungsethischen Debatte noch eine Zukunft? (Teil I), in: Katholische Bildung 116 (2015), H. 1 (Januar 2015), S. 20 – 29; zugleich Onlineausgabe: http://www.vkdl.de/pdf/katholische-bildung/2015-01-09+Katholische-Bildung_1-2015.pdf; (Teil II), in: Katholische Bildung 116 (2015), H. 2 (Februar 2015), S. 59 – 72; zugleich Onlineausgabe: http://www.vkdl.de/pdf/katholische-bildung/2015-02-06+Katholische-Bildung_02-2015.pdf; beide Teile zugleich online unter: http://www.bildung-wissen.eu. – Pressebericht: Das Gymnasium in der Bildungsdebatte, in: Newsletter des IPR der Erzdiözese Freiburg v. 15. Januar 2015.

Bildungsplanreform in Baden-Württemberg – ein Beispiel für die problematischen Folgen der Umstellung auf kompetenzorientierte Lehrpläne, in: Gesellschaft für Bildung und Wissen (Hg.): Fachbeiträge – http://bildung-wissen.eu/fachbeitraege/bildungsplanreform-in-baden-wuerttemberg.html.

Bildung ist mehr als Sozialpolitik in: Elternforum. Zeitschrift der Katholischen Elternschaft Deutschlands 48 (2015), H. 2, S. 9.

(Rezensent) Rezension zu: Markus Brenk/Claudia Hidding-Kalde (Hgg.): Gemeinsam über Unterricht und Schule nachdenken. Reflexives Lernen und kollegiale Hospitation, Berlin: Cornelsen 2013, in: Engagement 33 (2015), H. 3, S. 191 f.

Mitglied im Herausgeberbeirat der Fachzeitschrift „Engagement“

Redakteur der Rezensionsabteilung der Fachzeitschrift „Engagement“

Engagement. Zeitschrift für Erziehung und Schule, hg. v. Arbeitskreis Katholischer Schulen in freier Trägerschaft in der Bundesrepublik Deutschland (AKS), Münster i. W.: Aschendorff, ab Heft 4/2010 (gemeinsam im Herausgeberbeirat mit Gerd Bachner [bis 2015], Peter Billig, Rafael Frick, Christopher Haep, Volker Ladenthin [bis 2013], Matthias Proske [ab 2014], Clauß Peter Sajak und Jörg-Dieter Wächter), verantwortlicher Redakteur der Rezensionsabteilung:

(Redaktion der Rezensionsabteilung) Heft 1/2015 (33. Jahrgang): Christopher Haep (verantwortlich), Übergangsgestaltung im Dialog zwischen Bildungswissenschaft und Schulpraxis.

(Redaktion der Rezensionsabteilung) Heft 2/2015 (33. Jahrgang): Rafael Frick/Claus Peter Sajak (verantwortlich), 50 Jahre Konzilserklärung „Gravissimum educationis“.

(Redaktion der Rezensionsabteilung) Heft 3/2015 (33. Jahrgang): Christopher Haep (verantwortlich), Qualitätskriterien für Katholische Internate und Tagesinternate.

(Redaktion der Rezensionsabteilung) Heft 4/2015 (33. Jahrgang): Jörg-Dieter Wächter (verantwortlich), Profilspezifische Personalentwicklung.

Beiträge zur Didaktik und Fachdidaktik

Was würde Ernst Moritz Arndt dazu sagen? – oder: Wie die Kompetenzorientierung Schule und Hochschule verändert …, in: Die Ostmark. Mitteilungen der Burschenschaft Ostmark-Breslau im SB zu Regensburg (2015), H. 1 [= H. 19 der neuen Serie] (Wintersemester 2014/15), S. 20 – 31.

„Global denken – regional vernetzt lernen“. Ende Februar fand in Baden-Württemberg der Erste Süddeutsche Pädagogiklehrertag statt, in: Pädagogikunterricht 35 (2015), H. 2/3, S. 66 f.

Gender und Schule – Chancen und Grenzen des schulischen Erziehungsauftrags, in: Herbsttagung der KED am 04.09.2015 im Franz-Hitze-Haus in Münster: http://www.katholische-elternschaft.de/aktuelles/detailansicht/datum/2015/09/11/herbsttagung-der-ked-am-04092015-im-franz-hitze-haus-in-muenster/.

(Rezension) Rezension zu: Annette Leonhardt/Katharina Müller/Tilly Truckenbrodt (Hgg.): Die UN-Behindertenrechtskonvention und ihre Umsetzung. Beiträge zur Interkulturellen und international vergleichenden Heil- und Sonderpädagogik, Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt 2015, 613 Seiten, in: http://www.socialnet.de, 27. August 2015.

(Rezension) Sammelrezension zu: Eckhard Bieger, Christian Schnaubelt: 27 x katholisch. Die deutschen Bistümer im Porträt. Mit einem Geleitwort von Reinhard Kardinal Marx, Paderborn: Bonifatius 2014, 268 Seiten; Alfred Herrmann: Gott suchen. Männerorden in Deutschland, Paderborn: Bonifatius 2014, 481 Seiten, in: Engagement 33 (2015), H. 2, S. 120 f.

(Rezensent) Kurzrezension zu: Bernhard Grümme: Bildungsgerechtigkeit. Eine religionspädagogische Herausforderung (Religionspädagogik innovativ; 7), Stuttgart: Kohlhammer 2014, 254 Seiten, in: Publik-Forum (2015), H. 5, S. 78.

(Rezensent) Kurzrezension zu: Friedrich Schweitzer: Interreligiöse Bildung. Religiöse Vielfalt als religionspädagogische Herausforderung und Chance, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2014, 279 Seiten, in: Publik-Forum (2015), H. 3, S. 55.

(Rezensent) Rezension zu: Gerhard Friedrich, Viola de Galgóczy, Cornelia Klein: Mit Kindern philosophieren. Gemeinsam staunen – fragen – verstehen, Weinheim/Basel: Beltz 2013, 113 Seiten, in: Buchtipps aus der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik. Buchtipp I: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 21. Juli 2015.

Beiträge zur Menschenrechtsbildung, Demokratiepädagogik und zum Globalen Lernen

„Global denken – regional vernetzt lernen“. Ende Februar fand in Baden-Württemberg der Erste Süddeutsche Pädagogiklehrertag statt, in: Pädagogikunterricht 35 (2015), H. 4, S. 38 f.

(Rezensent) Rezension zu: Malte Brosig/Miao-ling Lin Hasenkamp (Hgg.): Menschenrechte, Bildung und Entwicklung – Bestandsaufnahme ihrer Zusammenhänge, Festschrift für Karl-Peter Fritzsche, Opladen/Berlin/Toronto: Budrich UniPress Ltd., 250 Seiten, in: Socialnet.de, 12. November 2015.

(Rezensent) Sammelrezension zu: Renate Schmidt: Lasst unsere Kinder wählen!, München: Kösel 2013; Klaus Hurrelmann/Tanjev Schultz (Hgg.): Wahlrecht für Kinder? Politische Bildung und Mobilisierung der Jugend (Pädagogische Streitschriften), Weinheim/Basel: BeltzJuventa 2014, in: Engagement 33 (2015), H. 1, S. 57 – 59.

(Rezensent) Grundkurs Menschenrechte liegt vollständig vor, in: http://www.forumsozialethik.de/2015/09/13/grundkurs-menschenrechte-liegt-vollstaendig-vor/, 13. September 2015. Rezension zu: Otto Böhm/Doris Katheder: Grundkurs Menschenrechte. Die 30 Artikel. Kommentare und Anregungen für die politische Bildung, Bd. 5, Würzburg: Echter 2015.

(Rezensent) Rezension zu: Otto Böhm/Doris Katheder: Grundkurs Menschenrechte. Die 30 Artikel. Kommentare und Anregungen für die politische Bildung, Bd. 4, Würzburg: Echter 2014. in: Socialnet.de, 10. Februar 2015. – Pressebericht: Grundkurs Menschenrechte, in: Newsletter des Instituts für Religionspädagogigk der Erzdiözese Freiburg vom Februar 2015.

Beiträge zur Elementarbildung

Regional lernen – global denken. Zur Bedeutung der ganzmenschheitlichen Perspektive für Pädagogik und Erzieherausbildung, in: Pädagogikunterricht 35 (2015), H. 4, S. 46 – 52.

(Rezensent) Buchtipps aus der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik, in: Infodienst der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik, Ausgabe 2/2015 [28. Juli 2015]. Rezensionen zu: Gerhard Friedrich, Viola de Galgóczy, Cornelia Klein: Mit Kindern philosophieren. Gemeinsam staunen – fragen – verstehen, Weinheim/Basel: Beltz 2013, 113 Seiten; Simon Croner/Mareike Kasang/Hedi Porsch/Sarah Schliffke (Red.): Glaubenspfade. Ein Andachtsbuch, Nürnberg: Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder – Land Bayern 2014, 244 Seiten.

Beiträge zur Andragogik und Jugendbildung

(Rezensent) Rezension zu: Simon Croner/Mareike Kasang/Hedi Porsch/Sarah Schliffke (Red.): Glaubenspfade. Ein Andachtsbuch, Nürnberg: Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder – Land Bayern 2014, 244 Seiten, in: Buchtipp II: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 21. Juli 2015.

Beiträge zur Hochschulforschung und Wissenschaftskultur

Wem soll die Hochschule gerecht werden? Die UNIVERSITÄT zwischen ganzheitlichem Anspruch und Selbstaufgabe, in: Katholische Bildung 116 (2015), H. 7/8 (Juli/August), S. 298 – 309.

Zwangsfinanziert (Leserbrief zur Medienpolitik), in: Frankfurter Allgemeine Zeitung (2015), Nr. 120 v. 27. Mai 2015, S. 6.

(Rezensent) Kein neuer Gottesbeweis, in: Concilium 51 (2015), H. 4, S. 503 – 507. Sammelrezension zu: Michael Blume: Neurotheologie – Hirnforscher erkunden den Glauben (Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag. Reihe Theologie; 6), Marburg (Lahn): Tectum 2009, 251 Seiten; Gerhard Roth/Nicole Strüber: Wie das Gehirn die Seele macht, Stuttgart: Klett-Cotta 52015, 425 Seiten; Hans Goller: Wohnt Gott im Gehirn? Warum die Neurowissenschaften die Religion nicht erklären, Kevelaer: Butzon und Bercker 2015, 296 Seiten.

(Rezensent) Rezension zu: Ronald Lambrecht: Studenten in Sachsen 1918 – 1945. Studien zur studentischen Selbstverwaltung, sozialen und wirtschaftlichen Lage sowie zum politischen Verhalten der sächsischen Studentenschaften, Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2011, 555 Seiten, in: Engagement 33 (2015), H. 3, S. 198 – 200.

Beiträge zur Bildungsgeschichte

Rolf Krumsiek (1934 – 2009), in: Korporierte Genossen: http://www.lassalle-kreis.de [erweiterte Fassung].

Beiträge zur Sozial-, Politik- und Rechtsethik

(Rezensent) Rezension zu: Frederik von Harbou: Empathie als Element einer rekonstruktiven Theorie der Menschenrechte (Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie; 64), Baden-Baden: Nomos 2014, in: Socialnet.de, 26. Februar 2015.

(Rezensent) Rezension zu: Helga E. Schachinger: Psychologie der Politik. Eine Einführung, Bern: Hans Huber 2014, in Socialnet.de, 25. Februar 2015.

(Rezensent) Rezension zu: Sarham Dhouib (Hg.): Demokratie , Pluralismus und Menschenrechte. Transkulturelle Perspektiven, Weilerswist: Velbrück Wissenschaft 2014, in: Socialnet.de, 24. Februar 2015.

(Rezensent), Verdrängte Fragen in: AMOSinternational. Gesellschaft gerecht gestalten 9 (2015), H. 1, S. 51 f.; zugleich online unter: http://www.kommende-dortmund.de/kommende_dortmund/6-Ver%F6ffentlichungen/71-AMOSint./686,Heft-1-2015-Transnationale-Steuerung.html. Rezension zu: Bernhard Koch (Hg.): Den Gegner schützen? Zu einer aktuellen Kontroverse in der Ethik des bewaffneten Konflikts (Studien zur Friedensethik; 47), Baden-Baden/Münster (Westf.): Nomos/Aschendorff 2014, 293 Seiten.

Beiträge zur Arbeits- und Wirtschaftsethik

(Rezensent) Rezension zu: Minou Banafsche/Hans-Wolfgang Platzer (Hgg.): Soziale Menschenrechte und Arbeit. Multidisziplinäre Perspektiven (Schriften zur europäischen Arbeits- und Sozialpolitik; 15), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2015, 205 Seiten, in: Socialnet.de, 04. November 2015.

Mitarbeit bei „Denk doch mal. Onlinemagazin für Arbeit – Bildung – Gesellschaft“ (hg. v. Netzwerk Gesellschaftsethik e. V.)

Ausgabe 1/2015: „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört“ – Ein neues Leitbild für betrieblich duale und hochschulische Berufsbildung.

Ausgabe 2/2015: Jugend – Perspektivlos in Europa?.

Ausgabe 3/2015: Das Prinzip Produktion in der Schule.

Ausgabe 4/2015: Der politische Mensch hat eine Perspektive.

Beiträge zur Liturgiewissenschaft und Pastoralliturgie

… damit unser Tun nicht ins Leere läuft. Was bietet das neue „Gotteslob“? für die Feier der Tagzeiten in der Gemeinde?, in: Bibel und Liturgie …in kulturellen Räumen 88 (2015), H. 2, S. 120 – 125.

Weihnachtliche Glaubensvorbilder [Lesejahr C. Hochfest der Gottesmutter Maria], in: WortGottesFeiern 13 (2016), H. 1, S. 5 – 19.

(Rezensent) Rezension zu: Friedhelm Hofmann (Hg.) unter Mitarbeit von Winfried Haunerland u. Stephan Steger: Gotteslob Dienstebuch, Trier: VzF Deutsches Liturgisches Institut 2015, 281 Seiten, in: Engagement 33 (2015), H. 3, S. 198.

(Rezensent) Rezension zu: Gregor Schorberger: schwul + katholisch. Eine christliche Gottesdienstgemeinschaft, Berlin: epubli 2013, in: Theologische Revue 111 (2015), H. 2, Sp. 168 – 170.

(Rezensent) Innerkirchliche Teilhabe von wiederverheiratet Geschiedenen – ein Diskussionsbeitrag, in: Forum Sozialethik, 22. März 2015. Online-Publikation: http://www.forumsozialethik.de/2015/03/22/innerkirchliche-teilhabe-von-wiederverheiratet-geschiedenen-ein-diskussionsbeitrag/. Rezension zu: Thomas Schumacher: Teilhabe von wiederverheirateten Geschiedenen am eucharistischen Mahl, München: Pneuma, 216 Seiten, 216 Seiten.

Tagungsberichte

Süddeutscher Pädagogiklehrertag. Nachbericht, in: http://www.vdp.org/tagungen-workshops/p%C3%A4dagogiklehrertag/s%C3%BCddeutscher-plt/.

Beiträge im Wissenschaftsweblog Bildungsgerechtigkeit

Plädoyer für die Freiheit, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 16. Dezember 2015.

Was kann Schule zur Gerechtigkeit beitragen?, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 15. Dezember 2015.

Toleranz = Anerkennung?, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 15. Dezember 2015.

Wann ist Bildung gerecht?, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 13. Dezember 2015.

Neues Weblog zur Inklusionsdebatte, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 23. November 2015.

Erster Süddeutscher Pädagogiklehrertag, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 17. November 2015.

Rezensionen zum Recht auf Bildung und zum Recht auf Arbeit, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 13. November 2015.

Neurotheologie, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 31. Oktober 2015.

Religion als Teil des allgemeinen Bildungsauftrags, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 29. Oktober 2015.

Wie sollte in der öffentlichen Schule über Religion gesprochen werden?, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 25. Oktober 2015.

Anhörungsphase zu den baden-württembergischen Bildungsplänen 2016 läuft noch eine Woche, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 25. Oktober 2015.

Menschenrecht auf Bildung, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 19. Oktober 2015.

Familienwahlrecht?, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 19. Oktober 2015.

200 Jahre Urburschenschaft, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 19. Oktober 2015.

Wie viel Mama braucht das Kind?, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 3. Oktober 2015.

Engagement 3/2015, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 3. Oktober 2015.

Akademische Kultur – Gedanken zum neuen Studienjahr, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 27. September 2015.

Menschenrecht auf Bildung, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 27. September 2015.

Wie politisch ist die Elementarbildung?, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 23. September 2015.

Im Reformhaus der Bildung, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 22. September 2015.

Checkliste zum Bildungsplan, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 16. September 2015.

Grundkurs Menschenrechte vollständig, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 13. September 2015.

Gender und Schule, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 12. September 2015.

Pädagogik der Vielfalt?, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 09. September 2015.

Daseinsvorsorge Bildung, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 09. September 2015.

Für Freiheit im Bildungssystem, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 05. September 2015.

Bildung befähigt zur Freiheit, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 29. August 2015.

In Freiheit Schule selber denken, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 28. August 2015.

Ökumenische Sozialinitiative, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 28. August 2015.

Das Gymnasium in der bildungsethischen Diskussion, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 28. August 2015.

Sind Bildungsfragen Gesellschaftsfragen?, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 28. August 2015.

Neuerscheinung zur Tugendlehre Kants, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 28. August 2015.

Wann sind Erzieher gerecht?, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 28. August 2015.

Herzlich willkommen!, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 11. August 2015.

Arbeitsschwerpunkte, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/.

Bildungsethik, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/.

Forum Bildungsethik, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/.

Für Freiheit im Bildungssystem, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/.

Lehrveranstaltungen, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/.

Projekte, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/.

Veröffentlichungen, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/.

Vorträge, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/.

Zur Person, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/.

Beiträge im Wissenschaftsweblog des Forums Sozialethik

Checkliste zum Bildungsplan, in: Forum Sozialethik, 16. September 2015. Onlinepublikation: http://www.forumsozialethik.de/2015/09/16/checkliste-zum-bildungsplan/.

Schule und die aktuelle Genderdebatte, in: Forum Sozialethik, 12. September 2015. Onlinepublikation: http://www.forumsozialethik.de/2015/09/12/schule-und-die-aktuelle-genderdebatte/.

Neuerscheinung zur Tugendlehre Kants, in: Forum Sozialethik, 22. März 2015. Onlinepublikation:
http://www.forumsozialethik.de/2015/03/22/neuerscheinung-zur-tugendlehre-kants/.

Grüne Reihe greift bildungsethische Fragen auf, in: Forum Sozialethik, 19. Februar 2015. Onlinepublikation: http://www.forumsozialethik.de/2015/02/19/gruene-reihe-greift-bildungsethische-fragen-auf/.

Das Gymnasium in der bildungsethischen Debatte, in: Forum Sozialethik, 10. Januar 2015 [mit Kommentar]. Onlinepublikation: http://www.forumsozialethik.de/2015/01/10/das-gymnasium-in-der-bildungsethischen-debatte/.

Beiträge aus der Schulpraxis

Informations- und Elternabend im Berufskolleg, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 16. Dezember 2015.

Nachqualifizierung Pädagogischer Fachkräfte: Neuer Kurs, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 14. Dezember 2015.

Neue Möglichkeiten zur akademischen Weiterqualifizierung, in: Infodienst der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Ausgabe 2/2015 [28. Juli 2015].

Botschafterinnen ihrer Ausbildung, in: Infodienst der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Ausgabe 2/2015 [28. Juli 2015].

Nachqualifizierung erfolgreich abgeschlossen, in: Infodienst der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Ausgabe 2/2015 [28. Juli 2015].

Europa ruft: Auslandspraktika vermitteln wertvolle Kompetenzen, in: Infodienst der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Ausgabe 2/2015 [28. Juli 2015].

Hochschulerkundung in Esslingen, in: Infodienst der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Ausgabe 2/2015 [28. Juli 2015].

Bildungsplanreform in Baden-Württemberg – ein Beispiel für die problematischen Folgen der Umstellung auf kompetenzorientierte Lehrpläne. Vortrag auf dem VBE-Junglehrerseminar am 21. März 2015 in Pforzheim [Thesenpapier für den Verband Bildung und Erziehung], o. O. (Pforzheim) o. J. (2015).

Weiterqualifizierung in der Heilpädagogik. Viele Anschlussmöglichkeiten, in: Eckstein. Mitteilungen aus der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft (2015), Nr. 41, S. 15; zugleich Onlineausgabe: http://www.grossheppacher-schwesternschaft.de.

Das Gymnasium in der bildungsethischen Debatte, in: Forum Sozialethik, 10. Januar 2015. Onlinepublikation: http://www.forumsozialethik.de/2015/01/10/das-gymnasium-in-der-bildungsethischen-debatte/.

Neue Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 1. Dezember 2015.

Gegenseitiger Austausch mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg vereinbart, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 30. November 2015.

Nachqualifizierung: Zertifikate übergeben. Der nächste Kurs beginnt Mitte Dezember!, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 28. November 2015.

Landtagsabgeordneter Jochen Haußmann zu Gast, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 23. November 2015.

Wissenschaft trifft Praxis, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 23. November 2015.

Ausbildungsbotschafter: Ebbes Bäck, ebbes Doktor, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 20. November 2015.

Erster Süddeutscher Pädagogiklehrertag. Dokumentation erschienen!, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 17. November 2015.

Tag der Freien Schulen: 23. November, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 16. November 2015.

Exkursion zum Tag der Offenen Tür an unserer Partnerhochschule in Freiburg, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 13. November 2015.

Fachschule öffent ihre Klassenzimmertüren, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 11. November 2015.

Berufsmesse an der FES Stuttgart, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 11. November 2015.

Denkwerkstatts des Jugendamts Stuttgart, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 20. Oktober 2015.

Auftakt der Lernbegleitung, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 01. Oktober 2015.

Mentorentreffen im Rahmen der Lernortkooperation, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 01. Oktober 2015.

Nachqualifizierungsfortbildung geht nach der Sommperause in die zweite Runde, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 24. September 2015.

Museumsdidaktische Erfahrungen im Lindenmuseum, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 19. September 2015.

Buchtipps aus der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 21. Juli 2015.

Neue Möglichkeiten zur akademischen Weiterqualifizierung, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 21. Juli 2015.

Neues Studienangebot für Erzieher/innen: Integrative Lerntherapie, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 08. Juni 2015.

Ab sofort Anmeldungen für neue Fortbildungen möglich (gemeinsam mit Jonas Naumann), in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 05. Mai 2015.

Hochschulerkundung in Esslingen, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 30. April 2015.

Europa ruft: Auslandspraktika vermitteln wertvolle Kompetenzen und wichtige Erfahrungen, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 22. April 2015.

Zentrum Kinder beim Stuttgarter Kirchentag, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 13. April 2015.

Gastvortrag an der Hochschule Esslingen, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 25. März 2015.

Hochschulkooperation. Studentin hospitiert an unserer Fachschule für Sozialpädagogik, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 23. März 2015.

Deutscher Evang. Kirchentag in Stuttgart wirft seinen Schatten voraus, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 12. März 2015.

Erster Süddeutscher Pädagogiklehrertag in Beutelsbach, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 27. Februar 2015.

Informationsabend für die beiden Klassen im Berufskolleg für Praktikantinnen und Praktikanten, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 11. Februar 2015.

Jahresempfang des Evangelischen Schulwerks, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 16. Januar 2015.

Neujahrstagung im ptz, in: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de, 12. Januar 2015.

Nachrichten

Stammtisch in Stuttgart, in: Studenten-Kurier. Zeitschrift für Studentengeschichte, Hochschule und Korporationen 30 [Neue Folge] (2015), H. 1, S. 28.

Mitarbeit

(Konsultation im Rahmen des Beirats) Andreas Gruschka: Der Bildungs-Rat der Gesellschaft für Bildung und Wissen. Vorgelegt nach längerer Konsultation vom Präsidenten der Gesellschaft für Bildung und Wissen, Opladen/Berlin/Toronto: Barbara Budrich 2015 [Printausgabe und E-Book].

(stv. Schulleitung) Infodienst der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (seit 2014): Ausgabe 2, Juli 2015.

(stv. Schulleitung) Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt: http://www.fachschule-sozialpädagogik.de (seit 2012)

Nachweise in Bibliographien und sozialen Netzwerken

Publikationen, hg. v. der Kommission Pädagogik der frühen Kindheit der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, ab 2014.

Sozialethische Publikationen (Sozialethischer Literaturbericht), hg. v. d. Arbeitsgemeinschaft der Sozialethikerinnen und Sozialethiker des deutschsprachigen Raumes u. v. d. Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle, o. O. (München/Mönchengladbach), ab 2009.

Wissenschaftliches Netzwerk: http://www.academia.edu

Betreuung von Qualifikationsarbeiten

(Zweitgutachter) Kinderarmut in Deutschland – Ursachen, Risikofaktoren und sozialpädgogischer Auftrag im Elementarbereich, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

(Zweitgutachter) Geschwisterkonstellationen im Elementarbereich: Beeinflusst sie die Entwicklung und den Charakter der Kinder?, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

(Zweitgutachter) Integration von Kindern mit Migrationshintergrund im Kindergarten, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

(Zweitgutachter) Suchtprävention: Ursachen und Folgen bei Jugendlichen, Möglicheiten und Grezen der Beratung, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

(Zweitgutachter) Sozialerziehung im Kindergarten und zuhause, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

 

Lehrveranstaltungen 2015

Ist Bildung ein Menschenrecht? Lektüreseminar
Wintersemester 2015/16, Seminar an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Welche Werte braucht die Soziale Arbeit? Auseinandersetzung mit den anthropologisch-ethischen Grundlagen einer Berufsethik Sozialer Arbeit
Wintersemester 2015/16, Seminar an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München

Wie soll ich mich entscheiden? – Zum Umgang mit ethischen Konflikten im Berufsalltag Sozialer Arbeit
Sommersemester 2015, Seminar an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München

Lerngalaxien – und mehr … Was bedeutet Reformpädagogik heute? – Exkursion zu „Bonns Fünfter“
Sommersemester2015, Seminar an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Wie lassen sich pädagogische Texte erschließen? Eine Einführung in das Textverstehen und die Analyse von Fachtexten im Studium der Bildungswissenschaften
Wintersemester2014/15, Seminar an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Berufsethische Konflikte in der Sozialen Arbeit. Einführung in die Arbeit mit ethischen Leitfäden
Wintersemester 2014/15, Seminar an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München

Bildung – Politik – Recht: Wie können Demokratie und Menschenrechte durch pädagogisches Handeln gefördert werden?
Wintersemester 2014/15: Seminar an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg

 

Vorträge und Fortbildungen 2015

Nachqualifizierung Pädagogischer Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen nach Paragraph 7 Absatz 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz
Pädagogische Leitung einer Fortbildungsreihe
Weinstadt (Rems), Dezember 2014 bis November 2015, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt
(gemeinsam mit Jonas Naumann)

Beruflicher Wiedereinstieg von Pädagogischen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen
Pädagogische Leitung einer Fortbildungsreihe
Weinstadt (Rems), Dezember 2014 bis Mai 2015, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt
(gemeinsam mit Jonas Naumann)

Pädagogische Grundhaltung – Enkulturation – Interkulturelle Pädagogik
Fortbildungsmodul
Weinstadt (Rems), 30./31. Januar 2015, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Evaluation und Leistungsbeurteilung I
Fortbildungsmodul
Freudenstadt: 06. Februar 2015, Evangelisches Schulwerk für Baden und Württemberg

Eltern- und Informationsabend
Weinstadt (Rems), 10. Februar 2015, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

1. Süddeutscher Pädagogiklehrertag
Tagung
Weinstadt (Rems), 26. Februar 2015, Verband der Pädagogiklehrer und Pädagogiklehrerinnen
(gemeinsam mit Jonas Naumann und Eckehardt Knöpfel)

Globalisierung als Bildungsaufgabe – Bildung vor der Aufgabe der Globalisierung
Vortrag auf dem 1. Süddeutschen Pädagogiklehrertag
Weinstadt (Rems), 26. Februar 2015, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Evaluation und Leistungsbeurteilung II
Fortbildungsmodul
Freudenstadt: 20. März 2015, Evangelisches Schulwerk für Baden und Württemberg

Bildungsplanreform in Baden-Württemberg – ein Beispiel für die problematischen Folgen der Umstellung auf kompetenzorientierte Lehrpläne
Vortrag im Rahmen des Junglehrerseminars
Pforzheim, 21. März 2015, Verband Bildung und Erziehung

Didaktik und Methodik an Fachschulen – Fachschulen als Arbeitsfeld für Kindheitspädagogen und Kindheitspädagoginnen
Gastvortrag
Eßlingen (Neckar), 09. April 2015, Hochschule Esslingen

Erkundung der Hochschule Eßlingen und des Studiums der Kindheitspädagogik
Exkursion der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt
Esslingen (Neckar), 06./07. Mai 2015, Hochschule Esslingen

Burschenschaftlicher Dreiklang
Vortrag für das Cartell Christlicher Burschenschaften
Jena, 09. Mai 2015, Gasthaus „Zur Tanne“

Wem soll Hochschule gerecht werden?
Festrede
Weinheim (Bergstraße), 16. Mai 2015, Wachenburg bei Weinheim (Bergstraße)

Verleihung des Schulpreises
Preisverleihung
Weinstadt (Rems), 23. Juli 2015, Evangelische Berufsfachschule für Kinderpflege Weinstadt

Wann sind Erzieher und Erzieherinnen gerecht?
Festrede der Schulleitung
Weinstadt (Rems), 23. Juli 2015, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Verleihung des Schulpreises
Preisverleihung
Weinstadt (Rems), 23. Juli 2015, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Schulrecht
Fortbildungsmodul
Stuttgart, 05. August 2015, Evangelisches Schulwerk für Baden und Württemberg

Erziehung zur Toleranz oder Indoktrination? Zum pädagogischen Umgang mit Genderfragen in Schule und Zivilgesellschaft
Vortrag für die Katholische Elternschaft Deutschlands
Münster (Westfalen), 04. September 2015, Katholisch-Soziale Akademie Franz-Hitze-Haus Münster

Menschenrechtsbildung – Demokratiepädagogik – Globales Lernen
Fortbildungsmodul
Weinstadt (Rems), 23. September 2015, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Frühkindliche Bildung im Focus neuer entwiclungspsychologischer und neuropsychologischer Forschungsergebnisse – Konsequenzen für die Förderung und Betreuung von Kindern in Kindertagesstätten
Vortag
Breitenbrunn (Erzgebirge), 13. Oktober 2015, Staatliche Berufsakademie Breitenbrunn

Literacy – mit Kindern unterwegs zu Erzähl-, Lese-, Schreib- und Buchkultur
Pädagogische Leitung einer Fortbildungsreihe
Weinstadt (Rems), 30./31. Oktober 2015, 06./07. November 2015, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt
(gemeinsam mit Jonas Naumann).

Neue Angebote in der Erzieher- und Altenpflegeausbildung
Pressegespräch
Weinstadt (Rems), 10. November 2015, Stiftung Großheppacher Schwesternschaft
(gemeinsam mit Sylvia Weltz-Wintergerst, Jonas Naumann und Dr. Hans-Michael Wünsch)

Kinderpflege- und Erzieherausbildung an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt
Vortrag im Rahmen der Berufsmesse
Stuttgart, 13. November 2015, Freie Evangelische Schule Stuttgart

Tag der Freien Schulen
Unterrichtsveranstaltung mit Jochen Haußmann, MdL
Weinstadt (Rems), 23. November 2015, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (gemeinsam mit Dieter Bluthardt)

Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg
Fachgespräch
Stuttgart, 24. November 2015, Duale Hochschule Baden-Württemberg

Reflexion und Auswertung
Fortbildungsmodul
Weinstadt, 28. November 2015, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Nachqualifizierung Pädagogischer Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen nach Paragraph 7 Absatz 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz
Pädagogische Leitung einer Fortbildungsreihe
Weinstadt (Rems), Dezember 2015 bis November 2016, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt
(gemeinsam mit Jonas Naumann)

Beruflicher Wiedereinstieg von Pädagogischen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen
Pädagogische Leitung einer Fortbildungsreihe
Weinstadt (Rems), Dezember 2015 bis Mai 2016, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt
(gemeinsam mit Jonas Naumann)

Christfeier vor Weihnachten
Gottesdienst und Predigt
Weinstadt (Rems), 18. Dezember 2015, Stiftung Großheppacher Schwesternschaft

Plädoyer für die Freiheit

Zum Ende des burschenschaftlichen Jubiläumsjahres 2015, in dem an die Gründung der Urburschenschaft vor zweihundert Jahren erinnert wurde, ist ein Beitrag von Dr. Michael Hinz (Burschenschaft Arminia Marburg) erschienen, der sich mit dem Spannungsverhältnis von Gleichheit und Freiheit im Bildungsbereich beschäftigt. Der ehemalige Kanzler der Universität Erfurt hat sich auf dem Festsymposium der Neuen Deutschen Burschenschaft am 3. Oktober 2015 in Jena zur aktuellen Situation unseres Bildungssystems geäußert; seine bildungsethische Rede ist im aktuellen Academicus dokumentiert:

GLEICHHEIT? FREIHEIT! Annäherung an einen burschenschaftlichen Begriff der Bildungschancengerechtigkeit,
in: Academicus 18 (2015), H. 2, S. 27 – 32.

Der Beitrag – ein starkes Plädoyer für die Freiheit im Bildungssystem – ist auch online abrufbar: http://www.neuedb.de/index.php?id=4545

Der Academicus 2/2015 dokumentiert auch die weiteren Reden und Beiträge der Festtage „200 Jahre Burschenschaften – 25 Jahre deutsche Einheit“ der Neuen Deutschen Burschenschaft, die Anfang Oktober in Jena, dem Gründungsort der Urburschenschaft, stattfanden.

Was kann Schule zur Gerechtigkeit beitragen?

Zwei Herausforderungen machen es notwendig, von Gerechtigkeit als einem Problem der Schule zu sprechen: Pädagogisches Handeln muss zum einen mit der Tatsache faktischer Ungleichheit umgehen und zum anderen mit begrenzten Ressourcen der Bildungsförderung haushalten. Gerechtigkeitsfragen stellen sich auf allen Ebenen schulischen Handelns: beispielsweise bei der Rahmenordnung des Schulsystems, bei den Zugangsregelungen zu einzelnen Bildungsangeboten, beim Umgang mit Konflikten innerhalb der einzelnen Bildungsinstitution, bei der Leistungsbeurteilung und der Vergabe von Abschlüssen oder im Umgang zwischen Lehrer und Schülern. Innerhalb der Klassengemeinschaft erfahren die Schüler beispielhaft, wie Verteilungsfragen gelöst werden oder nach welchen Kriterien bestimmte Leistungen anerkannt werden.
Gleichzeitig soll die Schule ihre Schüler dazu befähigen, diese Erfahrungen geistig zu verarbeiten. Sie soll die Schüler auf das Leben in der modernen Gesellschaft vorbereiten – und ist zugleich ein Teil dieser Gesellschaft. Gerechtigkeitsfragen gehören somit untrennbar zum Nachdenken über Schule dazu. Dabei handelt es sich bei den schulischen Gerechtigkeitsproblemen nicht um etwas, das sich ein für alle Mal lösen ließe – würde man nur das „richtige“ Schulsystem aufbauen, alle Schulen bestmöglich ausstatten und jedes Kind optimal fördern. Gerechtigkeitsprobleme können nicht durch pädagogisches Handeln beseitigt werden, aber die Gerechtigkeitsfrage ist auch auf das pädagogische Handeln hin auszulegen. Und dies bleibt eine beständige Aufgabe der Schule, die ihren Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Leben immer wieder neu reflektieren muss.
Schulreform als Aufgabe der modernen Schule ist dann aber auch etwas anderes als Schulstrukturreform. Die bestehende Schule wird dabei nicht von einer in der Zukunft imaginierten „Idealschule“ her in Frage gestellt, sondern einer beständigen, nicht abschließbaren Selbstrevision unterzogen. Die Schulpädagogik hat dabei eine zweifache Aufgabe: Sie muss über Gerechtigkeit als Problem der Schule bildungstheoretisch reflektieren. Und sie muss danach fragen, wie ein bestimmter Umgang mit diesem Problem praktisch umsetzbar ist, welche Verbesserungen oder Erfolge, aber auch welche Gefahren oder Fehlschläge damit verbunden sein können – im Blick auf die Lernbedingungen und die Zukunftschancen der Lernenden genauso wie im Blick auf die professionelle Beanspruchbarkeit und Belastbarkeit der Lehrenden. Die bestimmende Perspektive im Umgang mit der Gerechtigkeitsfrage wird dabei eine pädagogische bleiben müssen: ausgerichtet an einer durch Bildung substanziell bestimmten Lebensform. Dabei sollte die pädagogische Reflexion über Gerechtigkeit Anwalt einer Humanität sein, die sich im Prozess notwendiger Differenzierung und entlastender Arbeitsteilung gegen mögliche funktionale Verengungen zur Wehr setzt.

Eine vollständig „gerechte“ Schule – wie immer man sich diese auch vorzustellen hätte – wäre notgedrungen statisch und nicht mehr verbesserungsfähig, dann aber auch nicht frei. Freiheit verlangt vielmehr danach, Gerechtigkeit dynamisch zu denken. Es muss möglich sein, dass die bestehenden Normen, Regeln und Gesetze immer wieder geprüft, in Frage gestellt und unter Umständen modifiziert werden – genau dies entspricht der aufklärerischen Forderung, sich des eigenen Verstandes zu bedienen: Die Schule soll die Schüler nicht lehren, einfach etwas für gerecht zu halten, was andere zuvor als gerecht erklärt haben, sondern die bestehenden Verhältnisse zu prüfen. Am Ende stünden sonst nicht Schüler, die „richtig“ denken, sondern solche, die es verlernt haben, selber zu denken. Aufgabe der Schule ist es, die Heranwachsenden dazu zu befähigen, Gerechtigkeitsprobleme zu identifizieren, selbständig zu beurteilen und nach der Bedeutsamkeit dieses Urteils für das eigene Handeln zu fragen.
Nicht jedes beliebige Infragestellen des Bestehenden ist aber schon rationale Kritik. Wenn Gerechtigkeit nicht einfach aus ein für alle Mal gültigen Normen und Regeln abgeleitet werden kann, sondern immer wieder neu gesucht und angestrebt werden muss, setzt dies zum Beispiel Beratung, Abwägung, Entscheidung und die Revision von Entscheidungen voraus. Die Schule hat die Aufgabe, die Schüler in jene Verfahren einzuführen, die der immer wieder neu notwendigen „Herstellung von Gerechtigkeit“ zugrundeliegen.

Wenn es keine feststehende Vorstellung von Gerechtigkeit gibt, wird es auch nicht einfach die gerechte Schule geben können. Vielmehr sind mehrere gerechte Schultypen vorstellbar, von denen jeder ganz verschieden ist, sofern sich diese reziprok rechtfertigen lassen. In einer freiheitlichen Gesellschaft wird es immer einen legitimen Pluralismus konkreter Lebensweisen geben. Wenn Schule dieser Pluralität entsprechen soll, wird es auch pädagogisch verschieden akzentuierte Muster von Schulen geben müssen – nicht „das eine Schulmodell für alle“, das als pädagogisches Wunschbild in den lebendigsten Farben ausgemalt und wortreich beschworen wird.
In der aktuellen Bildungsdebatte wird von verschiedenen Seiten – aus sozialpolitischen oder gerechtigkeitstheoretischen Erwägungen heraus – ein erweitertes Eingriffsrecht des Staates in die Lebensumstände von Kindern, Jugendlichen und auch jungen Erwachsenen befürwortet; dabei verschwimmt zusehends die Grenze zwischen Bildung, Erziehung und Betreuung. Die damit verbundenen Effekte greifen tief in die Strukturen einer pluralen Gesellschaft ein. Problematisch wird diese Entwicklung aus pädagogischer Sicht dort, wo die Frage nach dem Sinn von Bildung und Erziehung verloren geht – mit der Folge, dass die funktionalen Interessen der Gesellschaft über das genuin pädagogische Interesse an der Mündigkeit des Einzelnen dominieren.

(Axel Bernd Kunze)

Toleranz = Anerkennung?

Endlich  tolerant?, fragt die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer Ausgabe vom 10. Dezember 2015. Die Frage steht über einem Doppelinterview über religiösen Pluralismus mit den beiden Theologen Saskia Wendel und Christoph Theobald. Anlass ist ein Kongress in München unter dem Titel „Das Konzil eröffnen“, der anlässlich des fünfzigjährigen Jubiläums des Zweiten Vatikanischen Konzils stattfand.

Saskia Wendel fällt es manchmal schwer, tolerant zu sein – so lesen wir in dem Interview. Die Antwort der Kölner Theologin im Gespräch mit der „Zeit“ verwundert nicht. Denn gleich zu Beginn begeht die Professorin einen Denkfehler, der vor Zeiten bereits in jeder Proseminararbeit rot angestrichen worden wäre: „Toleranz heißt Anerkennung (…) der Überzeugung anderer.“ Es war nicht zuletzt die falsche Ineinssetzung von Toleranz und Anerkennung, die im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg viel Wirbel um die geplante Bildungsplanreform 2016 auslöste.

Verwundert fragt man sich, warum eine Systematische Theologin nicht mehr Differenzierungsvermögen aufbringen kann. Toleranz meint Duldung, das Aushalten fremder Überzeugungen, ohne gegen diese gewaltsam vorzugehen – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wenn das gelingt, ist es schon eine Menge. Wer meint, alles akzeptieren zu müssen, nimmt letztlich keine Überzeugung mehr ernst. Hier hat das Christentum abgedankt, alles scheint im wahrsten Sinne des Wortes „gleich-gültig“ zu sein. In welche Kultur soll sich jemand, der bei uns leben möchte, dann überhaupt noch integrieren können? Ein so verstandener Toleranzbegriff bedeutet Preisgabe der eigenen Identität. So wird weder das Christentum in den vor uns liegenden geistigen Auseinandersetzungen bestehen können noch wird unsere christlich-abendländische Werteordnung auf diese Weise Bestand haben.

Wann ist Bildung gerecht?

Das Problem der Gerechtigkeit wird nicht einfach auf die äußere soziale Seite der Bildung reduziert werden dürfen. Denn die für Bildung bestimmende Idee der Selbstbestimmung ist nicht etwas, das erst am Ende des pädagogischen Weges, beispielsweise mit einem bestimmten Abschluss, erreicht wird. Die Freiheit und Selbstbestimmungsfähigkeit des sich bildenden Subjekts muss auf dem gesamten pädagogischen Weg mitgedacht werden. Dieser Anspruch auf Selbstbestimmung ist grundsätzlich nicht abstufbar, auch wenn die Konkretisierung dessen, was dem Menschen als Selbstbestimmung hier und jetzt möglich ist, von Fall zu Fall im Verstehen der jeweiligen Individuallage zu entscheiden bleibt.
Jeder Einzelne hat grundsätzlich dasselbe Recht, sich zu bilden und seine Fähigkeiten zu entfalten. Die Chance zu der ihm möglichen Bildung darf niemandem abgesprochen werden. Frei und gerecht wäre weder ein Bildungssystem, das Schwächere gezielt bevorzugen und talentiertere Schüler gezielt benachteiligen wollte, noch eines, das umgekehrt verfahren wollte. Die Einsicht, dass alle einen gleichwertigen Anspruch haben, sich zu bilden und bestmöglich gefördert zu werden, entspricht der klassischen Forderung nach arithmetischer Gerechtigkeit: „Allen das Gleiche!“ Dieses Prinzip verlangt nach Diskriminierungsfreiheit und gleicher Qualität für alle Bereich des Bildungswesens.
Pädagogisches Handeln muss immer mit faktischer Ungleichheit umgehen. Eine optimale individuelle Förderung für alle wird angesichts der unterschiedlichen Voraussetzungen, Interessen und Bedürfnisse, welche die Einzelnen mitbringen, nicht dadurch zu erreichen sein, dass jedem dasselbe pädagogische Angebot gemacht wird. Das Prinzip egalisierender Gerechtigkeit vermag nicht, alle sozialen Beziehungen im Raum der Schule zu regulieren; es bedarf der Ergänzung um das Prinzip unterscheidender oder proportionaler Gerechtigkeit: „Jedem das Seine!“. Der Lernende muss sich in einer verfassten Gruppe bewähren. „Jedem das Seine!“ meint, jedes Kind nach seinen Leistungen und Bedürfnissen zu behandeln, zu fördern, aber auch zu fordern. Wenn Heranwachsenden die Forderung und Herausforderung, sich anzustrengen, verweigert wird, fehlt ihnen eine wesentliche Bedingung dafür, zu entdecken, was in ihnen steckt und ihre Persönlichkeit zunehmend eigenständiger in der Bewältigung der Herausforderung zu entwickeln.
Allerdings geht es hier um soziale Bedürfnisse, die dem Kind – beispielsweise vom Lehrer – zugeschrieben werden. Die Gerechtigkeit findet an der individuellen Einzigartigkeit des Schülers ihre Grenze. Individuelle Bedürfnisse sind stets einzigartig, damit aber auch nicht durch Normen, Regeln oder Strukturen fassbar. Gleichwohl wird pädagogisches Handeln auf die individuellen Bedürfnisse zu achten haben: Diese sind in moralischer Hinsicht allerdings keine Frage der Gerechtigkeit, sondern der pädagogischen Billigkeit. Diese ist ein berichtigendes, den Einzelfall berücksichtigendes Prinzip der Gerechtigkeit, das aber die geltenden Maßstäbe selbst nicht in Frage stellt. Denn eine übersteigerte Gerechtigkeit, die dem Einzelnen lieblos gegenüber stünde, würde auf Dauer ihr eigenes Fundament untergraben: Der Wille zur Gerechtigkeit erlahmt, wo die Anerkennung individueller Freiheit und Einmaligkeit schwindet.
Beide Prinzipien der Gerechtigkeit – „Allen das Gleiche“ sowie „Jedem das Seine“ – müssen miteinander verbunden werden: in der pädagogischen Praxis wie bei der Gestaltung der strukturellen Rahmenbedingungen von Schule. Entscheidend hierbei ist das komplementäre Zusammenspiel von Freiheit und Gleichheit. Insofern das Bildungssystem gleiche Chancen zur Bildung garantieren soll, darf es doch nicht ausschließen, dass die Individuen diese unterschiedlich nutzen. Die Einzelnen sollen in der Schule nicht „gleich gemacht“ werden. Alle sollen aber gleichermaßen in der Lage sein, sich jene Fähigkeiten anzueignen, die für eine selbstbestimmte Lebensführung notwendig sind – und sie sollen die Möglichkeit haben, über den eigenen Lebensweg selbst zu bestimmen, soweit sie andere nicht darin hindern, dies gleichfalls zu tun.

Gegenwärtig ist ein Anwachsen öffentlicher Verantwortung für die Wahrnehmung von Bildung und Erziehung zu beobachten. So wird unter dem Eindruck gesellschaftlicher Veränderungen die Grenze zwischen privaten und öffentlichen Erziehungsleistungen aufgeweicht. Die Schule wird stärker zum „Freizeitort“, übernimmt Funktionen der „Gleichaltrigengesellschaft“ und gewinnt für die Heranwachsenden eine stärkere Bedeutung als öffentlicher, elternferner Ort der Sozialisation und Identitätsbildung. Für die künftige Entwicklung von Schule wird zu fragen sein, wie die Schule angesichts dieses sozialen Wandels ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag weiterhin gerecht werden kann.
Die gerechte oder ungerechte Verteilung an Bildungschancen kann nicht abstrakt, sondern nur im Blick auf spezifische Lebensweisen bestimmt werden. Pädagogische Unterstützung ist keine Dienstleistung, die immer denselben Effekt zeitigt; vielmehr braucht der eine mehr, der andere weniger Unterstützung, um ein bestimmtes Bildungsbedürfnis zu befriedigen – je nach Ausgangslage und Persönlichkeitsmerkmalen. Eine zentrale bildungsethische Frage ist, wie die individuellen Chancen zur Bildung verteilt sind. Und diese werden auch die Lebenschancen des Einzelnen beeinflussen. Zu Recht hat sich in den vergangen zehn Jahren ein eigenständiger Bildungsdiskurs innerhalb der Christlichen Sozialethik entwickelt.
Doch wird kein Bildungssystem jemals gleiche Lebenschancen durch Bildung realisieren können, wenn die Freiheit des Einzelnen, einen bestimmten Lebensentwurf zu wählen, nicht aufgehoben werden soll. Andernfalls wäre der Einzelne nur mehr ein Funktionär der bestehenden Verhältnisse oder der Interessen der Gemeinschaft. Verloren ginge aber das Bewusstsein, dass es im menschlichen Leben etwas geben sollte, das über die Mittel der bloßen Daseinserhaltung hinausgeht. Am Ende würde sonst gerade das verfehlt, was erstrebt wird: jene Freiheit im Denken und Handeln, die ohne Bildung nicht erreicht werden kann und ohne die weder ein gemeinwohlförderliches Zusammenleben noch gesellschaftliche Weiterentwicklung auf Dauer denkbar sind.

(Axel Bernd Kunze)